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Frieden

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Friedensarbeit der NaturFreunde

Das Engagement für Frieden hat bei den NaturFreunden eine lange Tradition. Schon in den 1950er-Jahren haben die NaturFreunde und insbesondere die Naturfreundejugend die Anti-Atomtod-Bewegung unterstützt und die Ostermärsche mitbegründet. Auch heute fordern wir mit verschiedensten Aktions- und Protestformen, wofür die NaturFreund*innen sich schon damals einsetzten: globale Abrüstung, das Verbot von Rüstungsexporten, eine neue Entspannungspolitik und eine atomwaffenfreie Welt.

Mehr dazu erfahrt Ihr auf dem Friedens-Portal der NaturFreunde Deutschlands.

Ukraine-Hilfe

"Noch immer gilt, was uns Theodor Adorno gelehrt hat: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Das gilt auch für den brutalen und völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine. Krieg ist immer falsch. Wir NaturFreunde sind seit vielen Jahrzehnten ein Teil der Friedensbewegung. Das gehört zu unserer Geschichte. Zu unseren Mitgliedern zählte Georg Elser, der 1939 in München das erste Attentat auf Adolf Hitler verübt hat. Er wollte den Krieg stoppen. Zu unseren Mitgliedern gehörte auch Willy Brandt, der für seine Ost- und Entspannungspolitik den Friedensnobelpreis bekommen hat. Daran knüpfen wir an.

Wir fordern: Herr Putin, ziehen Sie Ihre Truppen sofort aus der Ukraine zurück. Was Sie als „eine russische Spezialoperation“ zur „Entmilitarisierung“ und „Entnazifizierung“ zu rechtfertigen suchen, ist ein mörderischer Angriffskrieg gegen die Ukraine. Doch Krieg ist nicht zu akzeptieren. Krieg ist nicht zu rechtfertigen.Sie behaupten, dass „die wahre Macht in der Gerechtigkeit und Wahrheit liegt, die auf russischer Seite sind“. Nein, Krieg kann niemals Gerechtigkeit und Wahrheit sein. Der Einmarsch in die Ukraine muss beendet werden. Herr Putin, treten Sie die Zündschnur aus! Sofort! Europa darf nicht zu einem atomaren Schlachtfeld werden. Der Krieg ist nicht zu akzeptieren."

(Michael Müller, Bundesvorsitzender, 27.02.2022 in Berlin)

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