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Hilfe für die Ukraine

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Es herrscht Krieg in Europa. Bei Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Leipzig waren am 13. März viele NaturFreund*innen auf den Straßen und haben ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine kundgetan. Auch wir als Ortsgruppe Hamm-Werries haben uns an einer Kundgebung der politischen Jugendorganisationen und am Friedensgebet an der Pauluskirche beteiligt.

 

Wir möchten den von dem Angriffskrieg betroffenen Menschen, insbesondere den Müttern mit ihren Kindern, helfen. Grundsätzlich soll diese Hilfe aber hier vor Ort geschehen. Gleichzeitig rufen wir alle Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger auf, uns freie Wohnungen bzw. Unterbringungsmöglichkeiten mitzuteilen, um künftig die Unterbringung für die von den Kriegsgeschehen vertriebenen Menschen zu ermöglichen.

Diese Meldungen werden umgehend an die Stadt Hamm weitergeleitet. Von dort soll dann auch die weitere Koordinierung erfolgen.

Eine Sammlung von Sachspenden wird z.Zt. nicht durchgeführt, da Geldspenden mehr Flexibilität zulassen, um auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen eingehen zu können.

Um die Hilfe vor Ort zu finanzieren, haben wir ein Spendenkonto eingerichtet und bitten um Eure Unterstützung!

Die NaturFreunde Hamm-Werries haben sich jahrzehntelang für Hilfen nach Belarus eingesetzt, nach dem 1986 das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl Strahlung in die Luft abgab und weite Teile der Ukraine und Belarus verseucht wurden.

Die russische Regierung hatte seinerzeit die verseuchte Luft teilweise abregnen lassen. Wir holten immer wieder Kinder nach Hamm-Uentrop, um ihnen für einige Wochen Entlastung von der Dauerbestrahlung zu ermöglichen.

Gleichzeitig wurden auch Hilfsgüter nach Belarus in die Gegend von Gomel gebracht. Gomel ist heute wieder im Gespräch, da dort vor einigen Tagen die ersten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine stattfanden, die leider zu keinem Ergebnis geführt haben.