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Hoher Besuch zur Abschlussveranstaltung „Die Lippe – Flusslandschaft des Jahres 2018/19“

Einen weiteren Höhepunkt hatte die NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. in Hamm zu betreuen. Nach der Proklamationsveranstaltung am 24. März 2018 in der Zeche Fürst Leopold in Dorsten fand die Abschlussveranstaltung „Die Lippe – Flusslandschaft des Jahres 2018/19 in der Werkstatthalle im Maximilianpark statt.

Der Landesvorsitzende der NaturFreunde NRW Andre Stinka eröffnete die Veranstaltung. Er konnte neben Vertreter und Vertreterinnen der NaturFreunde und des Angelfischerverbandes von Bundes- und Landeseben, Gäste aus der Landes- und Kommunalpolitik insbesondere Frau Ursula Heinen-Esser Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz begrüßen. Die Ministerin wies in ihren Grußworten auf die Bedeutung der Verbände hin und zeigte sich beeindruckt von den erfolgreichen Renaturierungsmaßnahmen der Lippe. Sie räumte aber ein, dass es noch nicht gelungen sei, für eine Durchlässigkeit der Lippe zu sorgen.

Für den Oberbürgermeister der Stadt Hamm Thomas Hunsteger-Petermann war natürlich die Lippe der schönste Fluss Deutschlands und deshalb habe die Lippe die Auszeichnung auch zurecht erhalten. Er begrüßte die Aktivitäten der Verbände vor Ort, insbesondere die Schaffung des neuen WasserWeg Lippe, wodurch auch die anderen Gewässer Hamms wie Geithe und Ahse in den Fokus der Bevölkerung gebracht werden.

Der Inhalt des Vortrages von Frau Dr. Svenja Storm vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. „Die Lippe – Flusslandschaft des Jahres aus der Fischperspektive“ griff die nicht vorhandene Durchgängigkeit der Lippe auf. Diese sei für die Fische von ganz besonderer Bedeutung. Ihr Appell an die anwesenden Politikerinnen und Politiker: hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen.

Nach den Grußworten von Tillmann Schwenke (stellv. Bundesvorsitzenden der NaturFreunde), Johannes Nüsse (Präsident des Fischereiverbandes NRW) und Dr. Emanuel Grün (Vorstand der Emschergenossenschaft und Lippeverband) war es an Michael Müller, dem Bundesvorsitzenden der NaturFreunde Deutschlands, das Schlusswort zu halten.

Er verwies auf Historie der NaturFreunde, die in 2020 ihr 125. Jubiläum begehen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Verbänden, wurden die NaturFreunde 1933 verboten und konnten erst nach dem Krieg ihre Arbeit wieder aufnehmen. Dass sich heute wieder bestimmte politische Kreise das Thema Umweltschutz ausgesucht haben, um damit nationalgeprägte Politik zu fördern, sei nicht hinnehmbar. Der stellv. Vorsitzende Udo Gonsirowski der NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries, der für den Landesverband für die Organisation der Abschlussveranstaltung verantwortlich war, bat dann die Anwesenden in den Glaselefanten des Maxiparks, um dort die Fotoausstellung zum Thema der Abschlussveranstaltung anzusehen.