Klima- und Energieagentur

Vereinsabend am 25.04.2022

Zum Vereinsabend der NaturFreunde Hamm-Werries konnte der Vorsitzende Udo Gonsirowski den Landtagskandidaten und Vorsitzenden der SPD Ratsfraktion Justus Moor begrüßen. Als Referent und Gesprächspartner zum Thema Klimaschutz und Energieagentur stand Johannes Auge von B.A.U.M Consult zur Verfügung. Die Diskussion ging von der persönlichen Verantwortung eines jeden Einzelnen über die Bildung bis hin zur Mobilität und den Möglichkeiten der Kommune selbst. Es wurde deutlich, dass Energieerzeugung und Natur- und Umweltschutz/Klimaschutz sich nicht ausschließen müssen. Einige Maßnahmen könnten sofort umgesetzt werden, andere benötigen zwangläufig eine längere Zeit. Beispiele für kurzfristige Maßnahmen, könnten die aufgrund der Coronasituation inzwischen viel genutzte Möglichkeit der Homearbeit. Hier müssten noch weitere Schritte gemacht werden, um neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zu reduzieren. Hier seien an erster Stelle die kommunale Verwaltung mit ihren städtischen Gesellschaften gefordert. Aber auch der Ausbau der Fotovoltaik sein hier insbesondere notwendig. Warum dies in den vergangen Jahren vernachlässigt wurde könne man nur erahnen und habe in der Vergangenheit keine Lobbie gehabt. Wünschenswert wäre auch der Ausbau des Nahverkehrs. Das hier eine Finanzierungsfrage nicht geklärt sei, war allen Anwesenden bekannt. Allerdings sei auch nicht einsehbar, warum noch Flugbenzin subventioniert werde.


Auch wurde darauf hingewiesen, dass die städtebauplanerischen Dinge angepasst und auch schnellstmöglich umgesetzt werden müsse. Das Stadtklima bedürfe ausgeprägter Grünflächen und keiner weiteren Versiegelung. Gerade der Platz rund um die Pauluskirche, der Parkplatz am Denkmal der alten Synagoge und die Fussgängerzone würde hier kein positives Beispiel sein. Energieerzeugung über die größeren Abwasserkanäle sei ebenfalls möglich, sei aber bis heute ungenutzt.


Ein gelungener Einstieg und der Beginn einer vertiefenden Diskussion über die Thematik. Die Ortsgruppe wird sich weiter damit beschäftigen, zukünftig Stellung beziehen und sich in den verschiedensten Formaten einbringen.


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