Naturfreunde bieten OB Ukraine-Hilfe an

Nachfolgend möchten wir Euch über eine Mail unseres Vositzenden Udo Gonsirowski informieren, die er am 01.03.2022 dem Oberbürgermeister Marc Herter zukommen ließ.

Hier geben wir nur einen Auszug der Rede unseres Bundesvorsitzenden während der Friedensdemo wieder. Die vollständige Rede findet Ihr in folgendem Blogbeitrag und ging in dieser Form auch an den OB.

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lieber Marc,

Nachfolgend gebe ich die Rede unseres Bundesvorsitzenden während der Friedensdemo am 27.02.22 in Berlin wieder:


"Noch immer gilt, was uns Theodor Adorno gelehrt hat: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Das gilt auch für den brutalen und völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine. Krieg ist immer falsch. Wir NaturFreunde sind seit vielen Jahrzehnten ein Teil der Friedensbewegung. Das gehört zu unserer Geschichte. Zu unseren Mitgliedern zählte Georg Elser, der 1939 in München das erste Attentat auf Adolf Hitler verübt hat. Er wollte den Krieg stoppen. Zu unseren Mitgliedern gehörte auch Willy Brandt, der für seine Ost- und Entspannungspolitik den Friedensnobelpreis bekommen hat. Daran knüpfen wir an."

...

"Wir streiten für eine friedliche Welt, nicht für eine Welt der Waffen und Aufrüstung, sondern für eine Welt der Abrüstung und gemeinsamen Sicherheit. Herr Putin, stoppen Sie den Krieg! Kehren Sie zurück zur Diplomatie!" Die NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. haben nach der Katastrophe in Tschernobyl bereits in der Vergangenheit über Jahrzehnte Hilfe über Grenzen hinweg organisiert. Waren es Hilfstransporte nach Belarus oder die Unterbringung von Kindern in unserem Stadtbezirk, um diesen Kindern einen Aufenthalt ohne radioaktive Strahlung und eine Regeneration des Körpers zu ermöglichen.

1986 explodierte unter anderem aufgrund schwerwiegender Sichrheitsmängel der Block 4 des Kernkraftwerkes Tschernoby in der Ukraine und es wurden unvorstellbare Mengen Radioaktivität in die Erdatmosphäre abgegeben, die die UDSSR teilweise abregnen ließ. Hunderttausende von Todesfällen waren zu verzeichnen.

Wir hatten dabei immer die Menschen im Focus und nicht das herrschende Regime.

Heute wollen wir den Menschen der Uraine helfen. Wir würden als NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. vor Ort Hilfe leisten.

Im Westfälischen Anzeiger wird heute berichtet, dass die Stadt Hamm die Möglichkeit hat, 350 Flüchtlinge aufzunehmen. Nach unseren Informationen würde die LWL an der Heithofer Allee ebenfalls weitere Flüchtlinge aufnehmen können. Hierzu sollte es kurzfristig zu einem Koordinationsgespräch zwischen Stadt und LWL kommen.

Außerdem kann ich mir vorstellen, dass wir auch die Unterbringung von Flüchtlingen im privaten Bereich ermöglichen können. Außerdem denken wir an eine Sammelaktion nach, die das Leid hier vor Ort etwas minimieren könnte. All dies kann nach unserer Auffassung nur koordiniert stattfinden. Deshalb wende ich mich für die NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. an sie, mit der Bitte uns weitere Handlungsempfehlungen zu geben.

Berg frei

Udo Gonsirowski Vorsitzender der NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V.

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