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  • Eulen in Werries – Den Jägern der Nacht auf der Spur

    Die NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. lud am 23. September 2022 zu einem „Eulentag“ in den Stadtbezirk Hamm-Uentrop ein. Die Idee, u.a. für Kinder der NaturFreunde und dem Stadtteilzentrum Alte Schule in Werries, Natur erlebbar zu machen, ging vollständig auf. Hierbei waren bei der Planung der Veranstaltung die Mitarbeiter:Innen des Stadtteilzentrums, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt des Landesverbandes der NaturFreunde NRW und Robert Biermann beteiligt. Nach einigen Vorbereitungtreffen war es dann am vergangenen Freitag so weit. Insgesamt 25 Kinder trafen sich am Stadtteilzentrum und wurden von Harkan Filler vom Jugendcafe und dem Vorsitzenden der NaturFreunde Udo Gonsirowski begrüßt. Man merkte den Kindern sofort ihre Neugierde an. „In welchen Wald gehen wir eigentlich?“ war die erste Frage. Aber es ging nicht, wie man eigentlich glauben könnte in den Wald, sondern in ein Wohngebiet in Werries. Auf dem Weg dorthin wurden die Kinder in 4 Gruppen eingeteilt und mussten an verschiedenen Stellen im Rahmen einer sogenannten Schnitzeljagd Fragen beantworten und in Teamarbeit eine Kurzgeschichte über Eulen schreiben. Der Höhepunkt war die letzte Station an den Schlafplätzen der Eulen. Es handelt sich dabei um Waldohreulen, eine besonders geschützte Art in Deutschland, deren Brutbestand in Hamm auf 10 bis 20 Paare geschätzt wird. Hatte Robert Biermann noch vor einigen Jahren bis zu 18 Eulen in den Bäumen feststellen können, fiel die Suche in diesem Jahr magerer aus. Insgesamt 4 Vögel wurden gesichtet, die teilweise versteckt in den Bäumen saßen. Kaum mit dem Auge zu erkennen, waren Spektiv und Kamera mit großer Brennweite eine Hilfe. Durch das Spektiv wurden von den Kindern mit dem Handy zahlreiche Fotos geschossen und als Erinnerung mit nach Hause genommen. Aber nicht nur die Kinder waren begeistert, sondern auch die Eltern, die ihre Kinder dann vor Ort abholen konnten, sich aber auch von dem Eulenspektakel anstecken ließen. Dabei wurde auch die Lebenssituation der Vögel ausgiebig besprochen und ein Eulenfilm konnte während der ganzen Zeit im Pavillon der NaturFreunde angesehen werden. Alle Beteiligten waren über das Gelingen der Veranstaltung erfreut und haben schon die nächsten Ideen, wie man Kindern die Natur in ihrer unmittelbaren Nähe vermitteln kann.

  • Ein Besuch der Waldbühne Heessen rundet ein vielseitige Programm im Juli 2022 ab

    Waren neben Seniorentreff, Lauftreff, gemeinsames Frühstück, Besuch des Gasometers in Oberhausen und die Teilnahme am Sattelfest bisherige Programmpunkte im Juli folgte am letzten Wochenende des Monats der Besuch der Waldbühne Heessen. Mit einer größeren Gruppe verfolgten die Mitglieder der NaturFreunde Hamm-Werries die Kult-Musical-Komödie DER KLEINE HORRORLADEN. Ein besonderer Höhepunkt war vor Beginn der Aufführung ein Gang hinter die Kulissen der Waldbühne. Tanja Strickmann konnte von den Anfängen bis hin zu aktueller Situation der Waldbühne berichten, die insbesondere in den letzten beiden Jahren von der Coronapandemie geprägt war. Interessant auch der Einblick die Technik, die Grundlage im Hinblick auf Akustik, Optik und Beleuchtung für eine professionelle Aufführung ist. Nicht zuletzt konnte Tanja das ehrenamtliche Engagement des fast 340 Mitglieder großen Vereins vermitteln, die gerade die Waldbühne als ein persönliches Zuhause empfinden. Dieses Engagement konnte man während der Aufführung auch auf den Zuschauerrängen empfinden. Tolle Leistung der rd. 60 Spieler, die mit Gesang und Tanz eine grandiose Leistung darboten, aber auch die vielen Helfer hinter den Kulissen dürfen hierbei nicht vergessen werden. Stundenlanges Üben und Lernen wurde nach der Aufführung mit Standing Ovation belohnt. Nach der Aufführung konnten wir mit Tanja noch im Spielerdorf hinter dem Bühnenbereich eine Erfrischung zu uns nehmen. Eindrucksvoll, wie sich hier das Bühnenleben vor, während und nach den Aufführungen stattfindet. Wir werden sicher nach vielen Jahren des Besuchs der Waldbühne auch im nächsten Jahr wieder da sein.

  • Sattelfest 2022

    Nach zweijähriger Pause nahmen auch die NaturFreunde Hamm-Werries am diesjährigen Sattel-Fest teil. Bereits zum 15. Mal wurde am 24. Juli 2022 die Strecke zwischen Soest und Hamm wieder für Zehntausende von Fahrradfahrern autofrei gestaltet. Für viele Teilnehmer eine Besonderheit, weil sie eine schöne Landschaft und Natur pur genießen konnten. Nicht die Zeit stand für die Radfahrer im Vordergrund, sondern vor allem der Spaß beim Fahrradfahren. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man Freunde und Bekannte an den verschiedensten Raststellen treffen. Wichtig an diesem Tag, ein Schattenplätzchen zu ergattern und vielleicht ein kaltes Getränk zu sich zu nehmen. Auch die NaturFreunde Hamm-Werries öffneten ihr Grundstück und boten den Teilnehmern des größten Fahrrad-Events seiner Art in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit einer Pause. Viele der NaturFreunde warben für den Verein und wiesen auf den Radweg Lippe hin, der am NaturFreundehaus „Zum Eisernen Gustav“ entlang verläuft.

  • Auf den Spuren des Arbeiteraufstandes 1920

    Am Vereinsabend am Montag, 20.06.2022 konnte der Vorsitzende Udo Gonsirowski den Referenten Dieter Staubach begrüßen. Dieser ist Mitglied der NaturFreunde Ortsgruppe Dortmund Kreuzviertel und hat sich insbesondere mit dem Ruhraufstand 1920 in Hamm und Umfeld beschäftigt. Ihm ist es ein Anliegen, die Ereignisse wieder in das Bewusstsein der Menschen zurückzubringen. Ein blutiger Aufstand, der in Hamm kaum wahrgenommen wird. Auch offensichtliche Hinweise auf dieses Ereignis sucht man in der Stadt vergebens. Zu Beginn der Berichterstattung der Ereignisse ging Staubach auf das 19. Jahrhundert, die Kaiserzeit und den gelebten Militarismus ein, der die nach seiner Auffassung Grundlage für die späteren blutigen Auseinandersetzungen waren. Zur Abwehr des rechten Kapp-Putsches kam es in Deutschland zu einem flächendeckenden Generalstreik und im Ruhrgebiet in Folge zu einem bewaffneten Aufstand gegen die putschenden Truppen. Der Aufstand breitete sich von Wetter und Dortmund über das ganze Ruhrgebiet aus. Kämpfe fanden im ganzen Ruhrgebiet und vor allem an der Lippe, auch bei Hamm (Nordherringen) statt. In Pelkum bei Hamm veranstaltete das bayerische Freikorps Epp ein Massaker an den letzten Einheiten der Roten Arbeiterschaft. Der Vortrag von Dieter Staubach diente der Vorbereitung auf die historische Fahrradtour nach Pelkum zum gleichen Thema am Sonntag, den 26.06.2022. Vor dem Hauptbahnhof trafen sich die Teilnehmer und machten sich auf eine 4 ½-stündige Tour. Es ging über die Münsterstraße auf den Radweg zwischen Kanal und Lippe in Richtung Herringen. Am Yacht Club Hamm ging es über den Kanal und die Halde am Schacht Franz im Lippepark wurde aufgesucht und von dort bei bestem Überblick erläuterte Staubach die Bewegungen der aufständischen Arbeiter wie auch die des Freikorps Epp. Es ging dann weiter zur Alten Apotheke in Herringen, die zu der Zeit ein als Standort für ein Standgericht diente. Einige dort zum Tode Verurteilte wurden anschließend hinter der Falkschule erschossen. Von dort aus ging es an der Kissinger Höhe vorbei zum Amtshaus in Pelkum, dass ebenfalls in der damaligen Zeit ein Standgericht beherbergte. Nur einen Katzensprung entfernt befindet sich am Kreisverkehr eine baufällige Mauer, die mit einer privat installierten Gedenkplatte versehen ist und an exekutierte Einheiten der Freikorps Kämpfer der Roten-Ruhr-Armee sowie Pelkumer Bürger erinnert. Die NaturFreunde hatten dort auch Gelegenheit mit dem Grundstückeigentümer zu sprechen. Ob die Mauer aus der Zeit stammt, wird anscheinend zurzeit geprüft. Allerdings scheint der Ort der Erschießungen gesichert zu sein. Grund genug, dort ein historisches Hinweisschild von der Stadt aufzustellen. Es ging dann weiter zum Friedhof, wo die Spuren der Kämpfe noch an einem alten Grabstein zu sehen sind und ein Massengrab vorhanden ist. Letzte Station war dann der Friedhof an der Weetfelderstraße, auf dem ebenfalls ein Gedenkstein für die Getöteten aufgestellt wurde. Hinweise auf die geschichtlichen Zusammenhänge wird leider an keiner Stelle gegeben. Auf dem Rückweg ging es dann noch über den Pelkumer Kirchplatz, der leider von den Hauptstraßen nicht eingesehen werden kann und dadurch vielen BürgerInnen vorenthalten wird. Ein Kleinod, dass sicherlich einer sorgfältigen Pflege bedarf und deren Erhaltung gesichert bleiben muss.

  • Das zerbrechliche Paradies

    Die NaturFreunde unterwegs. Am 16.07.2022 war der Besuch des Gasometers in Oberhausen angesagt. Die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“, das unsere Welt als hochkomplexes und sensibles System darstellt, ist ein Highlight für Jung und Alt. Eindrucksvoll die großformatigen Fotografien u.a. von Natur, Technik und Mobilität. Wer sich dann noch die große Halle im Obergeschoss mit der Weltkugel ansieht, kommt voll auf seine Kosten. Von der Schöpfung der Evolution bis hin zu den immerwährenden Veränderungen durch die menschengemachten Veränderungen der unzähligen Flugstrecken, der unendlichen Schifffahrtsrouten machen deutlich, wie weit wir bereits ein Paradies zerbrechlich gemacht haben. Eine Ausstellung, die noch bis zum Ende des Jahres gezeigt wird, und eigentlich ein Muss für alle sein müsste. Innen ermöglichte uns ein gläserner Panoramaaufzug die Fahrt bis unter das Dach des Gasometers. Von dort oben, in 95 m Höhe, bot sich ein einzigartiger Rundblick über das gesamte westliche Ruhrgebiet, der bei klarem Wetter bis zu 35 Kilometer weit reicht – von den Stahlwerken am Rhein bis zur Arena auf Schalke. Rund acht Millionen Besucher haben das Panorama vom "Dach des Reviers" und die wechselnden Ausstellungen bisher auf sich wirken lassen. Der Gasometer Oberhausen steht damit auch stellvertretend für den lebendigen Wandel der Region. Der Abstieg erfolgte von uns dann über 592 Stufen zu Fuß. Leider war unsere Gruppe aufgrund der Ferienzeit und krankheitsbedingt, ein wenig geschrumpft. Die Eindrücke waren dafür umso nachhaltiger. Ein Kurzbesuch des Centros rundete einen beeindruckenden Tag ab.

  • Workshop Inklusion

    „Es ist normal, verschieden zu sein“ war das Thema des am Samstag, 18.06. stattgefundenen Workshops in der Schutzhütte Zum Eisernen Gustav in der Nähe des Naturschutzgebietes Geithewald. Das Projekt des Naturfreunde Landesverbandes Demokratiefreund_innen inklusiv ermöglichte die Zusammenarbeit mit den Kompetenzzentren Selbstbestimmtes Leben NRW. Als Moderator stand Projektleiter beim KSL Arnsberg Andreas Tintrup zur Verfügung. Er führte auch in das Thema ein. Ziel sei die soziale Inklusion im Regierungsbezirk Arnsberg zu fördern und Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben in inklusiven Lebensverhältnissen zu ermöglichen. Die Grundlage für unser Handeln sei die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN BRK). Das Ziel sei zu erreichen, in dem Strukturen vernetzt, Menschen gestärkt, Wissen und Information vermittelt, Bewusstsein geschaffen, qualifizieren und Interessen vertreten, Rechte gesichert würden Der halbtägige Sensibilisierungsworkshop sollte die Themen „Menschenrechte“, „Barrierefreiheit“ und „Kommunikation“ bearbeiten. Um Ängste und Vorurteile im Umgang mit Menschen mit Behinderungen sowie ganz konkrete Barrieren vor Ort abzubauen. Die Thematik wurde von Ramona Armbrust für den Fachbereich „Sehen“, von Anna Cebulla für den Fachbereich „Hören“ und von Melanie Wegerhoff für den Fachbereich „Taubblind“ vertieft und durch praktische Beispiele den Ortsgruppenmitgliedern vermittelt. Es wurde zumindest in Ansätzen deutlich, mit welchen Problematiken die Betroffenen in ihrem Alltag zu tun haben. Es war aber auch eine Forderung, die Kommunikation mit ihnen auf gleiche Augenhöhe zu tätigen und sie als selbstbestimmte Individuen zu akzeptieren. Insgesamt war man sich einig, dass es noch sehr viele Personengruppen gibt, die ausgegrenzt würden und ebenfalls in einem weiteren Schritt einbezogen werden müssen. Die Ortsgruppenmitglieder sahen einerseits Notwendigkeiten, die politisch Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen und die notwendigen Schritte in Kommune, Land und Bund zu veranlassen. Geht es um die Beratungsformen, die gesetzlichen Bauordnungen oder auch lediglich die Teilhabe am tagtäglichen Leben. Die Naturfreunde möchten ihr Vereinsgelände auch diesem Bevölkerungsteil öffnen und damit zu einem Ort der Kommunikation werden. Hier werden sicher zukünftig Kontakte gesucht, um alle Möglichkeiten der Ortsgruppe auszuloten. Dazu wird aber noch eine interne Diskussion unter Mithilfe der Projektmitarbeiter des Landesverbandes Malte Stocker und Mareike Götzinger sowie des Kompetenzzentrums Selbstbestimmtes Leben stattfinden, um die klaren Positionen und Ziele festzulegen und die Wege der Umsetzung zu erörtern. Am Rande wurde auch die Planung zum Naturlehrpfad angesprochen. Hier wird die Diskussion auch noch in die Planungsgruppe fortgeführt. Ein ausgesprochen erfolgreicher Tag, eine gute Veranstaltung bei herrlichem Wetter in einer kleinen, aber feinen Schutzhütte der NaturFreunde Hamm-Werries mit einer insgesamt guten Beteiligung.

  • Demokratiefreund*innen inklusiv

    Der Landesverband NRW hat ein weiteres Projekt ins Leben gerufen Das Projekt "Demokratie Freund*innen inklusiv" soll die Schnittstelle zwischen Jugend- und Erwachsenen-Verband werden. Zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, zwischen NaturFreund*innen und anderen Organisationen und Bewegungen, zwischen Verband und Gesellschaft, zwischen politischer Aktion und geselligem Beisammensein, zwischen Gegenwart und Zukunft. Für die Ortsgruppe Hamm-Werries wurde mit der Projektgruppe des Landesverbandes für am Samstag, 18.06.2022 ein Seminar vereinbart. Die Moderation des Seminars erfolgt durch die Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in NRW. Wer heute schon eine Anmeldung abgeben möchte, kann dies bei Udo Gonsirowski ab sofort gerne machen. Ausführliche Informationen könnt Ihr der Projekthomepage entnehmen: https://demokratiefreundinneninklusiv.de/#home Auch auf unserer Homepage wird es auf folgender Seite stetig weitere Informationen zum Projekt geben. In dem Seminar wollen wir uns mit dem Thema Inklusion beschäftigen. Lebensrealitäten gibt es so viele wie Menschen. Dabei sind Merkmale wie Geschlecht, körperliche Eigenschaften, Sprache, Alter, Herkunft und Sexualität nur kleine Faktoren, die in einer Lebensrealität mitspielen. Durch die Kontakte mit den eigenen Mitgliedern, mit den Gästen, die uns am Eisernen Gustav besuchen, und mit den vielen Kontakten, die wir durch unsere Ortsgruppe mit anderen zwangsläufig haben, ist auch dieses Thema für uns ständig präsent. In unserer Gesellschaft werden aber Menschen wegen solcher Merkmale im Beruf und in der Freizeit oft ausgeschlossen. Dabei bedeuten gerade diese Unterschiedlichkeiten für unsere Gesellschaft und den Verband einen Zuwachs an Lebensqualität für alle darin agierenden Menschen. Benachteiligung ist menschengemacht und kann nur menschengemacht beendet werden. Dafür müssen wir als Verband und als Ortsgruppe mit gutem Beispiel voran gehen. Helft einfach mit und haltet bereits jetzt den Termin 18.06.2022 frei.

  • Seminar Lebensräume

    Lust auf Ökosystemschutz? Dann schau dir die Anlage mit Angeboten zu verschiedenen Schulungen an. Du kannst dich einfach bei mir anmelden oder aber auch direkt bei dem Projektteam unter www.naturfreunde-nrw.de/lebensraeume. Da ich selber in dem Projektteam mitarbeitete, gebe ich die Anmeldungen selbstverständlich nach Düsseldorf weiter. Insbesondere lege ich euch die Schulung "Unsere Wälder besser verstehen und schützen" ans Herz, die am 3.7.2022 in unserer Nähe in Schwerte im NaturFreundehaus Ebberg in der Zeit von 10 bis 17 Uhr stattfindet. Hier können wir auch Grundlagenwissen erarbeiten, das für unseren geplanten Naturlehrpfad von Vorteil sein wird. Es wäre schön, wenn wir dort mit einigen Vertretern unserer Ortsgruppe teilnehmen könnten. Treffpunkt wäre um 9 Uhr auf dem Parkplatz des Kommunalfriedhofes. Wir bilden dann Fahrgemeinschaften. Für Mitglieder der NaturFreunde ist vor Ort lediglich eine Verpflegungspauschale in Höhe von 5 € zu entrichten. Für Nichtmitglieder werden für die Veranstaltung weitere 20 € erhoben. Ich wünsche uns schon heute eine erfolgreiche Veranstaltung. Berg Frei Udo Gonsirowski Vorsitzender der NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V.

  • Klima- und Energieagentur

    Vereinsabend am 25.04.2022 Zum Vereinsabend der NaturFreunde Hamm-Werries konnte der Vorsitzende Udo Gonsirowski den Landtagskandidaten und Vorsitzenden der SPD Ratsfraktion Justus Moor begrüßen. Als Referent und Gesprächspartner zum Thema Klimaschutz und Energieagentur stand Johannes Auge von B.A.U.M Consult zur Verfügung. Die Diskussion ging von der persönlichen Verantwortung eines jeden Einzelnen über die Bildung bis hin zur Mobilität und den Möglichkeiten der Kommune selbst. Es wurde deutlich, dass Energieerzeugung und Natur- und Umweltschutz/Klimaschutz sich nicht ausschließen müssen. Einige Maßnahmen könnten sofort umgesetzt werden, andere benötigen zwangläufig eine längere Zeit. Beispiele für kurzfristige Maßnahmen, könnten die aufgrund der Coronasituation inzwischen viel genutzte Möglichkeit der Homearbeit. Hier müssten noch weitere Schritte gemacht werden, um neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zu reduzieren. Hier seien an erster Stelle die kommunale Verwaltung mit ihren städtischen Gesellschaften gefordert. Aber auch der Ausbau der Fotovoltaik sein hier insbesondere notwendig. Warum dies in den vergangen Jahren vernachlässigt wurde könne man nur erahnen und habe in der Vergangenheit keine Lobbie gehabt. Wünschenswert wäre auch der Ausbau des Nahverkehrs. Das hier eine Finanzierungsfrage nicht geklärt sei, war allen Anwesenden bekannt. Allerdings sei auch nicht einsehbar, warum noch Flugbenzin subventioniert werde. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die städtebauplanerischen Dinge angepasst und auch schnellstmöglich umgesetzt werden müsse. Das Stadtklima bedürfe ausgeprägter Grünflächen und keiner weiteren Versiegelung. Gerade der Platz rund um die Pauluskirche, der Parkplatz am Denkmal der alten Synagoge und die Fussgängerzone würde hier kein positives Beispiel sein. Energieerzeugung über die größeren Abwasserkanäle sei ebenfalls möglich, sei aber bis heute ungenutzt. Ein gelungener Einstieg und der Beginn einer vertiefenden Diskussion über die Thematik. Die Ortsgruppe wird sich weiter damit beschäftigen, zukünftig Stellung beziehen und sich in den verschiedensten Formaten einbringen.

  • Exkursion zu den Rieselfeldern

    Heute war das Motto der NaturFreunde „Natur erleben“. Mit 11 Personen ging es am Samstagmorgen in Richtung Rieselfelder nach Münster. Die Rieselfelder bieten mit ihrem kleinräumlichen Landschaftsmosaik viele Möglichkeiten der Erholung und Naturbeobachtung. Vom 12 m hohen Turm war Gelegenheit für einen Rundblick über nahezu das gesamte Gebiet. In 10 Beobachtungshütten, war es möglich den Vögeln nahe zu kommen, ohne sie zu stören. Die vielen spiegelnden Wasserflächen locken Schreit-, Watvögel, sowie Enten und Gänse an. Im flachen nährstoffreichen Wasser entwickeln sich Abertausende von Schlammröhrenwürmern, Schnecken und Insektenlarven. Sie stellen eine reiche Nahrungsgrundlage für die Vögel dar. Bei bestem Wetter ging es mit Fotoapparat und Fernstecher auf den Weg. Selbstverständlich sollte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Deshalb war zur Mittagszeit ein Besuch der Gaststätte „Heidekrug“ selbstverständlich. Auf dem Dach hatte sich dort einer der vielen Störche sesshaft gemacht. Auch die angrenzenden Teiche an dem Informationszentrum Rieselfelder wurden noch begangen. Das Quaken der Frösche, die sich auf Partnersuche befanden, konnte man schon aus der Ferne hören. Das Wetter sorgte für die passenden Rahmenbedingungen. Nach rd. 10 km und 5 Stunden Wanderung/Beobachtungen waren dann alle froh, wieder im Auto den Heimweg antreten zu können. Im kommenden Jahr soll das Flamingogebiet Zwillbrocker Venn besucht werden. Dort brüten Flamingos zusammen mit einigen tausend Lachmöwen und den in NRW sehr seltenen Schwarzkopfmöwen.

  • Teaser zum geplanten Naturlehrpfad

    Wir möchten Euch hier unser kurzes Video vorstellen, in dem Ihr etwas über den geplanten Naturlehrpfad erfahrt. Herzlichen Dank an die Biermann & Wegner Medienproduktion GbR für die Erstellung.

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